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10.01.2018 08:50

Länderpokal der weiblichen Jugend beginnt am Donnerstag

20 Auswahlmannschaften aus 22 Landesverbänden des Deutschen Handballbundes (DHB) spielen von Donnerstag bis Sonntag in Rutesheim, Leonberg, Weil im Schönbuch, Schwieberdingen sowie in Sindelfingen, Böblingen und Göppingen um den Länderpokal der weiblichen Jugend der Jahrgänge 2001 und jünger. Neben Jugend-Bundestrainer weiblich Frank Hamann und den DHB-Trainern Zuzanna Porvaznikova, Marielle Bohm, Barbara Hetmanek und Maik Nowak werden Frauen-Bundestrainer Henk Groener und Chef-Bundestrainer Nachwuchs Jochen Beppler die Spiele beobachten.


Jochen Beppler sieht den Länderpokal als wichtigen Meilenstein in der Entwicklung der Talente: „In einem so kurzen Zeitraum viele wichtige Spiele zu haben, das prägt.“ Das gelte für die talentiertesten Spielerinnen mit Blick auf eventuell folgende Einsätze bei internationalen Wettbewerben, aber genauso für die Sportlerinnen, die sich noch im Entscheidungsprozess befinden, ob sie sich dem Leistungssport in aller Konsequenz verschreiben. „Der Länderpokal kann ein Impulsgeber sein“, sagt Beppler.

Einen genauso hohen Stellenwert genieße der Wettbewerb im Prozess der Talentfindung des DHB. Beppler: „Unser Sichtungskonzept ist nicht auf einen Zeitpunkt, sondern mehr auf einen Zeitraum ausgelegt. Natürlich gucken wir bei jeder Maßnahme, wer durch Leistung auffällt. Aber das setzen wir immer in Relation zu anderen Veranstaltungen; etwa zur Vorstellung der Spielerinnen bei der Leistungssportsichtung. Im Idealfall erkennen wir beim Länderpokal die Weiterentwicklung einer Spielerin. Wir brauchen Leute, die konstant gute Leistungen bringen.“

Von den Aktiven erwartet der Chef-Bundestrainer Nachwuchs „Bock auf Handball“. „Wir wollen sehen, ob die Talente auch tatsächlich Spaß an Leistung haben.“ Und das in der Kontinuität: „Es gibt immer wieder Phasen in einem Spiel, in denen es nicht läuft. Dann geht es darum, sich nicht zu ergeben, sondern sich herauszukämpfen. Daran kann man sehen, welche Spielerinnen sich von anderen abheben.“

Zur finalen Vorbereitung auf den Länderpokal empfiehlt der Chef-Bundestrainer den Talenten, noch einmal die ein oder andere Situation gedanklich durchzuspielen. „Wie etwa behalte ich einen kühlen Kopf in brenzligen Situationen. Wichtig ist, dass man seinen Fokus in den nächsten vier Tagen zu 100 Prozent auf die Spiele legt.“

Den örtlichen Ausrichtern vom Handball-Verband Württemberg bescheinigt Jochen Beppler „große Erfahrung“; in der Organisation von Veranstaltungen wie dem Turnier um den Länderpokal, aber genauso in der von Sichtungsveranstaltungen und auch Länderspielen. „Die Württemberger haben mit Stephanie Bermanseder und Präsident Hans Artschwager zwei erfahrene Taktgeber.“ Und: Die ganze Region sei nicht nur vom Handballsport begeistert, sondern genauso fachkundig. „Beste Rahmenbedingungen also für einen Wettbewerb wie den Länderpokal“, sagt Jochen Beppler.

(DHB)