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23.06.2018 10:32

Zwei Berliner beim Netzwerktreffen des Deutschen Handballbundes

Zufriedene Gesichter bei den Gastgebern, aber genauso bei den Teilnehmern: Anfang Juni hatte die Jugendkommission des Deutschen Handballbundes (DHB) Freiwilligendienstleistende aus ganz Deutschland nach Oberhaching zu einem Netzwerktreffen eingeladen. Zu den Teilnehmern gehörten auch die Berliner Alina Labenski (OSF) und DHB-Jugendsprecher Cederic Haß.


Gruppenbild zur Erinnerung: die Teilnehmer der Veranstaltung am Mittwoch und Donnerstag in Oberhaching. (Foto: Schlotmann)

Christian Krull, Mitglied der Jugendkommission, und Tim Nimmesgern, Referent für Engagementförderung des DHB, melden knapp 30 Teilnehmer. Neben Krull und Nimmesgern moderierte Sarah Borchers die zweitägige Veranstaltung in den Räumen der Sportschule in Oberhaching. Borchers ist ehemalige Jugendsprecherin des Handball-Verbandes Schleswig-Holstein und heute Mitarbeiterin der Sportjugend Schleswig-Holstein.


Nimmesgern am Freitag in einem ersten Veranstaltungsfazit: „Die Idee, die wir mit den Seminaren verfolgen, scheint aufzugehen.“ Ziel der Mitglieder der Jugendkommission war, die Freiwilligendienstleistenden für Engagement im Sport auch nach dem Freiwilligen Sozialen Jahr beziehungsweise nach dem Bundesfreiwilligendienst zu gewinnen.  „Ich bin angenehm überrascht, wie viele Teilnehmer sich vorstellen können, sich auch während des Studiums oder der Ausbildung weiter in unseren Sport einzubringen“, sagt der DHB-Mitarbeiter, „egal ob im Verein, auf der Ebene der Landesverbände – oder auch bei Veranstaltungen des DHB.“  


Schon für kommende Woche seien erste Detailgespräche geplant. Favoriten im Portfolio der Vereine und Verbände seien aktuell Tätigkeiten als Trainer oder auch im Bereich des Jungen Engagements. Eröffnet hatten Sarah Borchers, Christian Krull und Tim Nimmesgern das zweitägige Seminar bereits am Mittwoch. Dem Kennenlernen und einer ersten Reflektion des Freiwilligendienstes folgte am Abend ein Besuch der Münchener Olympiahalle und damit des Länderspiels der Frauen gegen Polen und der Begegnung der Männer-Nationalmannschaft gegen Norwegen.


Sonntag blickten die Gastgeber der Veranstaltung „Handballer unter sich“ in die Zukunft. Krull und Nimmesgern diskutierten mit den Freiwilligendienstleistenden über Engagementfelder und mögliche Tätigkeitsfelder im Deutschen Handballbund, den Landesverbänden und den Vereinen.


Für den DHB und die Landesverbände sieht Nimmesgern im Freiwilligendienst weitere Entwicklungsmöglichkeiten. „Die Möglichkeiten, die uns der Einsatz von Bundesfreiwilligendienstleistenden beziehungsweise der von FSJ-lern bietet, werden nach wie vor unterschätzt. Man kann noch viel mehr machen – und da müssen wir hinkommen.“