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05.07.2010 12:02

30 Vereinsvertreter aus 19 Vereinen sprachen miteinander über die Zukunft des Mädchen- und Frauenhandballs in Berlin


Trotz der Handballveranstaltungen im Kinder- und Jugendbereich am letzten Juni-Wochenende nahmen 30 Vereinsvertreter/innen aus 19 Vereinen die Einladung des HVB an, bei einem Workshop am 26. Juni miteinander nach Lösungen zu suchen, um dem Mädchen- und Frauenhandball in Berlin einen Entwicklungsschub zu geben und die Gesprächskultur untereinander zu verbessern.

Frank Morawetz moderierte eine sehr niveauvolle, konstruktive und entspannte Gesprächsrunde unter Anwesenheit einiger HVB-Präsidiumsmitglieder, bei der sich fast alle Teilnehmer/innen mit Redebeiträgen einbrachten, die derzeitige Situation diskutierten und gemeinsam nach Lösungen suchten.

Nach den Einführungsreferaten von Landestrainer Arnfried Hetzer zum Thema Leistungssport und Rahmenbedingungen sowie von Landeslehrwart Peter Becker zum Thema Breitensport und Umgang der Vereine untereinander, wurden die Inhalte beider Referate von den Teilnehmer/innen zum Meinungsaustausch, Vertiefen und Hinterfragen genutzt.

Anschließend wurden drei Arbeitsgruppen gebildet, die Lösungen zu den Themen

1.         „Breitensport“ und „wie gewinne ich mehr Mädchen für die Vereine?“

2.         „Umgang Verein/Verein“

3.         „Leistungssportentwicklung von der D-Jugend zur Bundesliga“

erarbeiteten, diese zusammenfassten und die Ergebnisse ihrer Gruppenarbeit vortrugen. Die Ergebnisse werden derzeit protokolliert, in Kürze bekannt gegeben sowie an die Teilnehmer/innen und Vereine weitergeleitet.

Die an diesem Tag Beteiligten haben die Veranstaltung als Auftakt für weitere Diskussionen im Kreis der Handballsportinteressierten empfunden, die ehrlichen Herzens an der positiven Entwicklung des Berliner Frauen- und Mädchenhandballs interessiert sind.

Alle waren sich darin einig, dass Berlin einen Bundesligisten im Frauenhandball braucht, der als Vorbild und Multiplikator dazu beiträgt, dem Nachwuchs in der Breite und Spitze eine Perspektive zu geben, um gerade junge Handballerinnen zu gewinnen sowie die Talente in den Stützpunkten, Nachwuchskadern und der Eliteschule des Sports zu bündeln.