- Ansetzungen (Abschnitt)
am 10.03.2010 um 17:45 - Oldieturnier
am 08.03.2010 um 18:23 - Oldieturnier 2007, 2008 & 2009
am 08.03.2010 um 18:09 - Oldieturnier
am 08.03.2010 um 18:08 - Schiedsrichterausbildung
am 08.03.2010 um 17:00
Das Schiedsrichterwesen
Ziele und Aufgaben des Schiedsrichterwesens
Dem Schiedsrichterwesen kommen vier wesentlichen Aufgaben im HVB1 zu:
- Besetzung von Spielen mit Schiedsrichtern
- Einheitliche Regelauslegung durch Aus- und Weiterbildung der Schiedsrichter, Zeitnehmer, Sekretäre, und Schiedsrichterbeobachter
- Überwachung der Tätigkeiten der Schiedsrichter, Zeitnehmer, Sekretäre, und Schiedsrichterbeobachter
- Nominierung von Schiedsrichter, Schiedsrichterbeobachter sowie Zeitnehmer u. Sektretäre für eine entsprechende Aufgabenwahrnehmung.
Dabei obliegt die Leitung des Schiedsrichterwesens dem Schiedsrichterausschuss,
bestehend aus:
- Schiedsrichterwart
- Referent für Schiedsrichterausbildung
- sowie bis zu sechs Beisitzer.
1 Vgl. HVB Satzung sowie HVB Schiedsrichterordnung
Schiedsrichterausschuss
Schiedsrichterausschuss gewählt beim Schiedsrichtertag am 26.02.2009
| Schiedsrichterwart | Harald Mohr |
| Schiedsrichter-Lehrwart | Heinrich Fleck |
| Beisitzer: | |
| - Schiedsrichter-Fortbildung | Sascha Gremmel |
| - Schiedsrichterbeobachtung | Thomas Heinrich |
| - Jung-Schiedsrichterprojekt | komm. Manfred Starke* |
| - Z/S-Wesen | |
| (Ansetzungen, Aus- und Fortbildung) | Werner Binting |
| - Internetauftritt | Torge Maaßen |
| Hauptamtlicher Mitarbeiter | Thomas Marunde |
* Berufung zum kommissarischen Beisitzer durch das HVB Präsidium im Dezember 2009
Konzepte
- Leistungskonzept
Die HVB-Leistungsschiedsrichter müssen sich besonderen Anforderungen stellen, denn sie leiten Spiele bis zur höchsten Berliner/Brandenburger Spielklasse. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, wird von ihnen auch einiges erwartet: Die Teilnahme an dem Saisonvorbereitungslehrgang, dem Halbzeitlehrgang, das Bestehen von jährlichen Regel- und Lauftests und die kontinuierliche körperliche und geistige Fitness. Nur wer selber den Anspruch hat, leistungsorientiert zu pfeifen, ist in der Lage, eine adäquate Spielleitung zu liefern. Zudem werden die Gespanne auch von Dritten beurteilt (siehe auch Beobachtungskonzept), dadurch können sich die Gespanne auch verbessern.
All diese Maßnahmen haben dabei nur ein Ziel: Den Mannschaften unabhängige und kompetente Schiedsrichter zur Verfügung zu stellen. Das HVB-Leistungskonzept steht somit auch in Übereinstimmung mit dem Leistungsgrundsatz der HVB- und der DHB-Schiedsrichterordnung (§ 4).
- Beobachtungskonzept
Grundlage für einen Leistungskader ist die neutrale Beurteilung der Gespanne. Das heißt die Schiedsrichterleistungen im Leistungskader werden von erfahrenen, besonders geschulten Beobachtern vorgenommen. Durch die Funktion der Beobachtung bekommen die Gespanne ein unabhängiges Feedback und werden so in ihrer weiteren Entwicklung gefördert. Als Beurteilungs-Kriterienkatalog gibt es einen (meistens) bundesweit einheitlichen "Schiedsrichterbeobachterbogen".
Anhand dieses Bogens werden verschiedenste Bereiche wie Spielregeln (z.B. Stürmerfoul, Progression, Vorteil), persönlicher Eindruck (z.B. Zusammenarbeit, Einflussnahme) sowie der Gesamteindruck (z.B. Gesamtlinie, Neutralität) genauer beurteilt.
Zusätzlich ermöglichen die Beobachtungen ein Punkte-Ranking, welches über Auf- und Abstieg entscheidet. Daher wird von den Beobachtern größtmögliche Objektivität erwartet und eine hohe Regelsicherheit.
- Nachwuchskonzept
Ohne Nachwuchs keine Zukunft. Dies gilt bei den Vereinen genauso wie im Schiedsrichterwesen. Daher ist das Schiedsrichterwesen ständig auf der Suche nach gutem Nachwuchs und möchte auch einiges anbieten: Individuelle Betreuung durch SR-Coaches bei den Spielen, theoretische und praktische Fortbildungen während der Saison, Spielaufträge aus dem Leistungskaderbereich (nach Leistungsstand) und zielgerichtete Vorbereitung für den Leistungskader (Festigung der Regelkenntnisse sowie Vorbereitung auf den Lauftest).
Und deshalb sind insbesondere die Nachwuchsgewinnung, - betreuung und -förderung die wesentlichen Bestandteile des HVB-Nachwuchskonzeptes. Zusätzlich haben die SR-Vereinsobmänner eine ganz besondere Rolle. Durch ihren naturgemäß engen Kontakt zu den Gespannen "ihres" Vereins können sie als erste potenzielle Gespanne erkennen und vorschlagen.
Seit Dezember 2009 ist Sportfreund Manfred Starke der Nachfolger des am 03.09.2009 zuückgetretenen Thomas Range.
Historie
Schiedsrichterwarte des HVB:
Name | Verein | von | bis |
Alfred Plötz | SC Siemensstadt | 1949 | 1957 |
Hans Müller | BT-Spiel | 1957 | 1963 |
Wolfgang Krüger | SC Charlottenburg | 1963 | 1968 |
Johannes Nicodemus | Turnsport 11 | 1968 | 1971 |
Lothar Thöns | ASC Spandau | 1971 | 1973 |
Johannes Nicodemus | Turnsport 11 | 1973 | 1981 |
Dietrich Silber | TS Schöneberg | 1981 | 1983 |
Michael Kulus | BTSV 1850 | 1983 | 1987 |
Klaus Semler | SV Buckow | 1987 | 2000 |
Jörg Loppaschewski | SG TMBW | 2000 | 2003 |
Dietrich Silber | TSV Marienfelde | 2003 | 2006 |
Harald Mohr | TSV Marienfelde | 2006 | heute |



