Laserline
HVB auf Facebook
Die nächsten Termine
Letzte Änderungen
  1. Trainerausbildung
    am 12.12.2017 um 16:58
  2. E- und F-Jugend
    am 08.12.2017 um 16:42
  3. E- und F-Jugend
    am 08.12.2017 um 16:33
  4. mehr ...
Molten - For the real game
WIVO Vereinsbedarf
Freundeskreis des Deutschen Handballs e.V.
< vorheriger Beitrag
17.12.2016 13:28 Rubrik: Länderpokal 2017

DHB-Länderpokal: Berlin nach Verlängerung im Halbfinale

Im Viertelfinale des DHB-Länderpokals 2016 sorgten der HV Berlin und der HV Mittelrhein am Samstagvormittag für einen Krimi. In der Lilli-Henoch-Sporthalle drehten die Berliner einen Fünf-Tore-Rückstand, doch der HV Mittelrhein glich in der Schlusssekunde zum 20:20 aus. Die Verlängerung musste die Entscheidung bringen, in der die Berliner etwas mehr Kraft hatten und sich in das Halbfinale kämpften. Ebenfalls in der Vorschlussrunde stehen die anderen Gruppensieger der Vorrunde.


Aaron Krai setzte sich mit dem HV Berlin nach zweifacher Verlängerung gegen den HV Mittelrhein durch. (Foto: Alter.Keeper)

HV Berlin - HV Mittelrhein 27:24 (23:22, 20:20, 9:8)

Großer Kampf wurde in der Lilli-Henoch-Sporthalle auf beiden Seiten geboten. Der HV Berlin musste gegen den HV Mittelrhein Schwerstarbeit verrichten, denn die Gastgeber wurden stark unter Druck gesetzt. Während die erste Halbzeit sehr ausgeglichenen verlief , in der Berlin knapp mit 9:8 führte, drehte der HV Mittelrhein direkt zu Beginn des zweiten Durchgangs auf. Die Treffer von Mtija Mircic und Pierre Busch bedeuten die erste Führung, die anschließend durch Julian Köster ausgebaut wurde. Berlin musste zudem eine Zeitstrafe gegen Loris Kotte verkraften und geriet durch die Unterzahlsituation auf 10:15 zurück. Die Berliner leisteten sich zu diesem Zeitpunkt viele Fehlwürfe, der HV Mittelrhein nutzte dies zu seinem Vorteil.

HVB-Trainer Bob Hanning nahm die Auszeit und rüttelte seine Mannschaft wach. Kreisläufer Tolga Durmaz startete mit seinem Treffer die Aufholjagd der Berliner. Jetzt stand der HV Mittelrhein plötzlich unter Druck, denn Berlins Torhüter Tim Folgmann parierte mehrere Würfe in Folge. Seine Vorderleute agierten nun konzentrierter im Angriff. Die besten Berliner Torschützen Aaron Krai (6) und Loris Kotte (10) drückten dem Spiel ihren Stempel auf. Zwei erfolgreiche Siebenmeter in Serie von Kotte bedeuteten den 14:15-Anschusstreffer (39.). Mittelrhein bekam zunehmend Probleme im Angriff, Berlins Defensive packte beherzt zu und zwang  den Gegner des Öfteren zum Fehlwurf.

Berlin konnte in der Folge sogar vorlegen, doch Mittelrhein kämpfte sich heran. Fünf Minuten vor Schluss stieg die Fehlerquote bei beiden Teams an, die Anspannung stieg ins Unermessliche. Denn jetzt zählte jeder Wurf. Mittelrhein glich zunächst durch Jonas Molz zum 19:19 aus. Die Schlusssekunden liefen, Berlin hatte nach zwei vergebenen Möglichkeiten erneut die Chance zur Führung. Niklas Trumpf bewahrte die Nerven und brachte Berlin mit 20:19 in Führung, 18 Sekunden verblieben auf der Uhr. Mittelrhein hatte den letzten Angriff und zog das Tempo im Rückraum an, wodurch Julian Köster mit der Schlusssirene den 20:20-Ausgleich erzielte.

Zweimal fünf Minuten Verlängerung brachten die Entscheidung: In der ersten Halbzeit der Verlängerung musste der HV Mittelrhein direkt eine Zeitstrafe gegen Pierre Busch hinnehmen. Doch auch Berlin wurde kurz darauf in Person von Niklas Trumpf dezimiert. Die Gastgeber setzten sich knapp auf 23:22 ab, ehe die Seiten das letzte Mal getauscht wurden. In der zweiten Hälfte der Verlängerung mobilisierte der HV Berlin noch einmal alle Kraftreserven und bestrafte jeden Fehler des HV Mittelrhein. Drei Tore hintereinander waren die Folge, wodurch Berlin auf 26:22 erhöhte. Erst nach 68 Minuten verkürzten Julian Köster und Tim Mast auf 26:24. Mittelrhein deckte nun offensiv an der Mittellinie und wollte Berlin zum schnellen Ballverlust zwingen, doch die Hauptstädter fanden den Freiraum. Loris Kotte machte über Rechtsaußen mit dem 27:24 alles klar.

HV Württemberg - HV Westfalen 22:18 (12:6)

Der HV Württemberg kontrollierte das Geschehen gegen den HV Westfalen. In der großen Sporthalle hielten die Westfalen durch Treffer von Julius Rose und Michel Reitemann bis zum 8:6 noch gut mit. Doch nach 14 Minuten nahmen die Württemberger das Heft in die Hand. Zwei Tore von Axel Goller ermöglichten die Vier-Tore-Führung, die bis zur Halbzeitpause sogar auf 12:6 ausgebaut wurde.

In der zweiten Halbzeit trotzten die Westfalen zwei Zeitstrafen und kämpften sich wieder an den HV Württemberg heran. Zehn Minuten vor dem Ende verkürzte der HV Westfalen zwischenzeitlich auf 16:13. Erneut zeigte Julius Rose sein Durchsetzungsvermögen, der mit zehn Toren auch bester Torschütze des Spiels war. Doch auch der HV Württemberg wusste mit Drucksituationen umzugehen. Teilweise in doppelter Unterzahl verteidigten die Württemberger mit größtem Einsatz den Vorsprung. Der HV Westfalen verpasste die größte Chance, um das Spiel noch einmal spannend zu machen. Denn als Max Oehler vier Minuten vor Schluss zum 21:16 für Württemberg traf, war die Begegnung entschieden.

HV Sachsen-Anhalt - HV Niedersachsen 25:23 (15:13)

Eine ebenfalls spannende Partie boten die Mannschaften aus Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. In der Sporthalle Paul-Heyse-Straße wechselte die Führung zunächst mehrfach. Nachdem der HV Niedersachsen durch Joel Wunsch das 4:5 nach neun Minuten erzielte, konterte der HV Sachsen-Anhalt mit einem Doppelschlag von Alexander Reimann. In der Folge wurden die Niedersachsen mehrfach zum Ballverlust gezwungen Sachsen-Anhalt setzte sich auf 10:6 ab. Allerdings hielten die Niedersachsen nach der kurzen Schwächephase dagegen. Neben Joel Wunsch zeigte sich auch Veit Mävers treffsicher, sodass das Spiel zur Halbzeitpause deutlich

Bereits kurz nach dem Seitenwechsel erkämpfte sich der HV Niedersachsen zum 16:16. Sachsen-Anhalt legte allerdings immer wieder vor. Vom 17:17 bis zum 20:20 ließ keine der beiden Mannschaften locker. Die Schlussphase brach an, in welcher der HV Sachsen-Anhalt den Druck erhöhte. Zunächst verwandelte Robin Danneberg, anschließend traf Oskar Schöll per Siebenmter. Die Niedersachsen hatten mehr Probleme in der Verteidigung und wussten den Gegner teilweise nur per Foul im Kreis zu stoppen.

Allerdings ließ Sachsen-Anhalt zwei weitere Siebenmeter liegen, sodass die Begegnung spannend blieb. Thorben Borcholte und Veit Mävers sprangen für Niedersachsen in die Bresche und erzielten das 22:22 (43.). Doch am Ende fehlte die Kraft, Sachsen-Anhalt sollte bis kurz vor der Schlusssirene kein Gegentor mehr kassieren. Alexander Reimann und Philipp Meincke erhöhten wieder zur Zwei-Tore-Führung, die sich Sachsen-Anhalt nicht mehr nehmen ließ.

HV Schleswig-Holstein - Badischer HV 29:17 (13:9)

Mit einer beeindruckenden Vorstellung zog der HV Schleswig-Holstein in das Halbfinale ein. Der Vorrundensieger der Gruppe D ließ dem Badischen HV in der Seelenbinder Halle keine Chance. Dabei überzeugten die Norddeutschen im Kollektiv, elf  Spieler trugen sich in die Torschützenliste ein. Jaris Toebeler war mit sieben Treffern bester Werfer des Spiels, für den Badischen HV erzielte Martin Schmiedt sechs Tore.

Bereits in der ersten Halbzeit spielte sich der HV Schleswig-Holstein eine Vier-Tore-Führung heraus und baute diese im zweiten Durchgang kontinuierlich aus. Dem Badischen HV schwanden die Kräfte gegen die körperlich starke Abwehr des Gegners. Schleswig-Holstein zog auf 16:9 davon und stellte die Weichen frühzeitig auf Sieg. Spätestens nach 40 Minuten war die Begegnung endgültig entschieden, als Moritz Schäfer zum 24:14 traf. Schleswig-Holstein schaltete allerdings nicht zurück, sondern hielt den Druck bis zum Ende aufrecht, sodass der deutliche 29:17-Sieg zustande kam.

Berlin trifft im Halbfinale am Samstagnachmittag (Anpfiff 16.30 Uhr) auf den HV Württemberg. Der HV Schleswig-Holstein trifft zeitgleich auf den HV Sachsen-Anhalt.Die Viertelfinalergebnisse am Samstag:HV Württemberg - HV Westfalen 22:18 (12:6) HV Sachsen-Anhalt - HV Niedersachsen 25:23 (15:13)HV Berlin - HV Mittelrhein 27:24 (23:22, 20:20, 9:8)HV Schleswig-Holstein - Badischer HV 29:17 (13:9)Die Halbfinalspiele (Samstag, 16.30 Uhr)HV Schleswig-Holstein - HV Sachsen-Anhalt  (Große Sporthalle)HV Berlin - HV Württemberg (Lilli-Henoch-Sporthalle)

 

Die Viertelfinalergebnisse am Samstag:

HV Württemberg - HV Westfalen 22:18 (12:6)

HV Sachsen-Anhalt - HV Niedersachsen 25:23 (15:13)

HV Berlin - HV Mittelrhein 27:24 (23:22, 20:20, 9:8)

HV Schleswig-Holstein - Badischer HV 29:17 (13:9)

 

Die Halbfinalspiele (Samstag, 16.30 Uhr)

HV Schleswig-Holstein - HV Sachsen-Anhalt  (Große Sporthalle)

HV Berlin - HV Württemberg (Lilli-Henoch-Sporthalle)

 

Platzierungsspiele am Samstag

Platz 5 bis 8

15.00 Uhr HV Mittelrhein - HV Westfalen

15.00 Uhr Badischer HV - HV Niedersachsen

 

Platz 9 bis 12

HV Sachsen - Hessischer HV 23:26 (12:14)

Südbadischer HV  - HV Mecklenburg-Vorpommern 17:19 (9:7)

 

Platz 17 bis 20

HV Niederrhein - Thüringer HV 27:25 (18:8)

H V Saar - Bayerischer HV 28:31 (11:14)

 

Platz 13 bis 16

Bremer HV - Hamburger HV 17:22 (8:10)

HV Brandenburg - Rheinland-Pfalz Handball 17:27 (8:14)