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08.03.2018 15:26

Der Handball-Verband Berlin beschließt Einschulung von Mädchen an die Eliteschule

In einer Analyse des Handball-Verbandes Berlin (HVB) im Anschluss an den letzten Länderpokal im Januar 2018 haben die Verantwortlichen des HVB, Präsident Thomas Ludewig, Vizepräsident Leistungssport Bob Hanning, Geschäftsführer Konstantin Büttner und Landestrainer Christian Fitzek festgestellt, dass die Förderung des Mädchenhandballs in Berlin neue Impulse benötigt. Im Nachgang wurde ein Konzept für den weiblichen Nachwuchsbereich in Berlin entworfen, dass durch einen einstimmigen Präsidiumsbeschluss bestätigt wurde.


„Die ausbleibenden Erfolge im weiblichen Nachwuchsbereich in den vergangenen Jahren haben uns dazu gebracht, das ganze System zu hinterfragen. Die Förderung der weiblichen Talente unter der Führung des Verbandes war daher die logische Konsequenz“, sagt Präsident Thomas Ludewig.

Ein wesentlicher Baustein des Konzeptes ist die Einschulung von Mädchen an eine Sportschule. In Rekordzeit wurde mit dem Berliner Senat, dem Landessportbund Berlin, der Schule, den beteiligten Vereinen und mit dem Olympiastützpunkt der Hauptstadt eine Vereinbarung getroffen. Bereits zum kommenden Schuljahr 2018/2019 werden an der Eliteschule des Sports - Sportschule am Olympiapark Poelchau Schule – Handballerinnen eingeschult.

„Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich bei allen Parteien für die tolle und unkomplizierte Zusammenarbeit bedanken. Dieses und andere Projekte können nur erfolgreich sein, weil die Unterstützung der Verantwortlichen in Berlin beispiellos ist“, hebt Bob Hanning hervor. Insgesamt werden im Sommer 2018 sieben Mädchen eingeschult. Diese sieben Mädchen wurden in einer Sichtungsmaßnahme am 29.01.2018 vom Trainerteam des HVB gesichtet und dem LSB gemeldet. 

„Mit den sieben Mädchen, ist es uns gelungen, die besten Talente der Altersklasse zu sichten und davon zu überzeugen, dass eine Förderung an der Eliteschule des Sports optimale Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Entwicklung bietet“, freut sich Landestrainer Christian Fitzek.

Die Sportschule am Olympiapark - Poelchau Schule bietet grundsätzlich für Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse bis zur 13. Jahrgangsstufe in der Sekundarstufe II funktionierende leistungsstarke Trainingsgruppen, hochwertige und flexibel verfügbare Trainingsstätten und eine sehr gute Betreuung durch qualifizierte Trainerinnen und Trainer im Verbundsystem mit leistungsstarken Vereinen, den Sportfachverbänden, dem Landessportbund Berlin und dem Olympiastützpunkt an.

Neben den schulischen und sportlichen Zielen ist es das Anliegen der Schule, die Schülerinnen und Schüler mit dem Konzept der mündigen Athletin bzw. des mündigen Athleten zu konfrontieren. Der Gedanke des Fairplays, Maßnahmen zur Dopingprävention und eine Haltung gegen Ausgrenzung oder Rassismus werden in der Leistungsgemeinschaft deutlich nach innen gelebt und nach außen vertreten.

„Wir freuen uns sehr, dass an unserer Schule zukünftig auch die Sportlerinnen der Sportart Handball vertreten sein werden“, sagt Schulleiter Matthias-Carsten Rösner. „Ich selbst habe in meiner Jugend auch einmal Handball gespielt und freue mich daher besonders auf die Handballerinnen an unserer Schule. Mit der räumlichen Nähe zwischen der Schule und der Trainingsstätte, das Horst-Korber-Sportzentrum, bietet die Schule optimale Bedingungen den Unterricht und das leistungssportliche Training zu verbinden“.