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13.03.2018 12:23

Fortschritte zu erkennen - Weibliche HVB-Auswahl mit 2. Platz in Halle

Mit 14 Spielerinnen an Bord fuhr die weibliche Auswahl des Jahrgangs 2004 und jünger am 07.03. nach Halle zum Leistungsturnier. Es sollte ein positives Ereignis für die Berliner Handballerinnen werden.


In dem mit vier Bundesländern (Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin) gut besetzten Leistungsturnier begannen die Berliner Mädchen gegen die Auswahl des HV Brandenburg. Auf der letzten Maßnahme im November in Leipzig hatte man noch knapp verloren, sodass man an diesem Tag auf Wiedergutmachung aus war.

Beide Mannschaften agierten in der ersten Halbzeit sehr nervös, daher war das Spiel geprägt von vielen technischen Fehlern. Folgerichtig gingen die Brandenburger Mädchen nach 20 Minuten mit einer Ein-Tore-Führung in die Pause. In der zweiten Hälfte steigerten sich die Berlinerinnen besonders im Angriff und konnten das umkämpfte Spiel verdient mit 19:18 gewinnen.

Nach dem anschließenden Mittagessen ging es in den anstrengenden Nachmittag mit zwei Spielen à 2x20 Minuten, hintereinander. Zuerst musste man gegen die physisch sehr starken Spielerinnen aus Sachsen antreten, allerdings brauchten die Mädchen etwas länger, um ins Spiel zu finden. Die Spielerinnen aus Sachsen, bekannt für ihre gute Deckungsarbeit und dem daraus resultierendem Konterspiel, überliefen die Berlinerinnen ein ums andere Mal (3:6). Erst durch eine Auszeit konnte das Trainer-Team dem Spiel eine andere Wendung geben. Im Anschluss an eine 12:11-Halbzeitführung bestritt man die zweite Halbzeit. Bei ständig wechselnden Führungen ging es dann in eine sehr spannende Schlussphase, in der der HV Sachsen das glücklichere Ende für sich hatte und das Spiel mit 17:19 für sich entschied.

Direkt im Anschluss ging es gegen den Gastgeber, den HV Sachsen-Anhalt. Die sehr offene Deckung der Gastgeberinnen konnte immer wieder mit guten Zweikämpfen ausgespielt werden. In der Abwehr zeigten sich aber Probleme nach Übergängen aus dem Rückraum. Immer wieder sahen sich die Torhüterinnen im Tor freien Würfen gegenüber. So entwickelte sich ein munteres Tore-Werfen, das beim Stand von 17:13 mit dem Halbzeitpfiff unterbrochen wurde.

In dieser Pause konnten die Trainer die Defensive neu auf die Handlungen des Gegners einstellen - mit Erfolg. Aus den daraus resultierenden erfolgreichen Abwehraktionen und Paraden der Torhüterinnen mit Ballgewinnen wurde durch ein gutes Konterspiel mehrmals Kapital geschlagen. Wenn man nicht im Angriffsspiel durch die einsetzende Müdigkeit einige klare Chancen ausgelassen hätte, wäre das Spiel noch deutlicher als 28:21 gewonnen worden. So beendet die Mannschaft das Turnier mit einem guten 2. Platz, mit 4:2 Punkten und einem Torverhältnis von +6.

Coach Dennis Herter zog ein positives Fazit: „Das Turnier war ein Schritt in die richtige Richtung. Man hat gesehen, dass wir im Bereich der Abwehrarbeit und dem Torwartspiel deutliche Fortschritte gemacht haben. Auch in der Breite des Kaders sind wir nun wesentlich effizienter aufgestellt und können ohne Probleme Wechsel vollziehen. Allerdings müssen wir die hohe Anzahl der Technischen Fehler reduzieren und uns in den Bereichen Cleverness und Spielverständnis steigern. Im Großen und Ganzen bin ich aber sehr zufrieden mit den Ergebnissen und der Entwicklung der Mädels.“

Für den HV Berlin im Einsatz waren: Annabelle Kemke, Simone Haak (beide SG OSF), Lavinia Gonther, Kim Meißner (beide Füchse Berlin), Caroline Pemp, Lea Lucia Wellhausen, Ryleene Teodoro, Alina Schatz, Nia-Naja Matschull (alle TSV Rudow), Olivia Fodjo, Sarah Reher, Anna Schega, Leoni Baßiner, Raschda Bougarn (alle Berliner TSC)