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05.06.2018 12:27

Lebe deinen Traum - Sieben Berliner Sportschülerinnen auf dem Weg nach oben

Seit Anfang des Jahres 2018 hat sich der Handball-Verband Berlin dafür eingesetzt, dass junge Handballerinnen aus der Hauptstadt mehr leistungssportliche Förderung erhalten. Die Premieren-Sieben wird ihren Traum ab diesem Sommer leben können.


Sie können es kaum erwarten: Die Sieben zukünftigen Sportschülerinnen leben ihren Traum (Foto: Alter.Keeper)

Ein wesentlicher Baustein des Konzeptes ist die Einschulung von Mädchen an eine Sportschule. In Rekordzeit wurde mit dem Berliner Senat, dem Landessportbund Berlin, der Schule, den beteiligten Vereinen und mit dem Olympiastützpunkt der Hauptstadt eine Vereinbarung getroffen. Bereits zum kommenden Schuljahr 2018/2019 werden an der Eliteschule des Sports - Sportschule am Olympiapark Poelchau Schule – Handballerinnen eingeschult.

Sieben Mädchen haben sich mit guten Leistungen in den Vordergrund gespielt. Nächstes Jahr gehen sechs Spielerinnen vom Berliner TSC und eine Akteurin von der SG OSF Berlin an die Eliteschule des Sport. Diese Handballerinnen sind:

Liv-Grete Weinhold (Nummer 1, Berliner TSC)

Anna Schenck (Nummer 2, Berliner TSC)

Lena Berens (Nummer 3, Berliner TSC)

Matilda Fock (Nummer 4, Berliner TSC)

Meline Müller (Nummer 5, SG OSF Berlin)

Moana Thelemann (Nummer 6, Berliner TSC)

Leoni Baßiner (Nummer 7, Berliner TSC)

"Am liebsten wäre ich sofort auf die Sportschule gewechselt", sagte Lena Berens wie auch einige von ihren Teamkolleginnen im HVB-Auswahlkader. "Auf dieser Schule können wir mehr Handball spielen und uns neben der Bildung auch sehr gut auf den Sport konzentrieren." 

Das langfristige Ziel der Berliner Handballerinnen ist die Bundesliga und die Nationalmannschaft. "Die Olympischen Spiele wären auch ein Highlight", fügte Moana Thelemann hinzu. Alle sieben Mädchen sind handballverrückt, im positiven Sinne. "Ich verbringe viel Zeit mit dem Handball in meiner Freizeit", betont unter anderem Meline Müller.

Meline ist die einzige Spielerin, die derzeit nicht beim Berliner TSC aktiv ist, jedoch einen Hintergrund bei dem Verein hat. "Wir haben beim TSC viel gelernt", betont Leoni Baßiner. Dementsprechend kennen sich die Mädels bereits und verstehen sich auch gut . "Das ist schön für uns", sagten sie unisono. Die meisten werden  zusammen zur Sportschule fahren.

Vorbilder haben die zukünftigen Sportschülerinnen eher weniger. "Aber man schaut sich schon einige Tricks und Würfe ab, wie bei Fabian Wiede", sagt Anna Schenck. Auf jeden Fall wollen und werden sich die jungen Handballerinnen entwickeln. "Ich habe mich schon immer sehr auf Sport gefreut, seitdem ich in der Schule bin. Umso besser wird es dann an der Eliteschule werden, weil ich noch mehr Sport treiben kann und professionell gefördert werde", freut sich Matilda Fock.