AOK Startraining
HVB auf Facebook
Die nächsten Termine
Letzte Änderungen
  1. Ressorts
    am 17.08.2018 um 16:42
  2. Neue Richtlinien der IHF
    am 17.08.2018 um 13:59
  3. Durchführungsbestimm.
    am 17.08.2018 um 13:49
  4. mehr ...
Molten - For the real game
WIVO Vereinsbedarf
Freundeskreis des Deutschen Handballs e.V.
< vorheriger Beitrag
11.06.2018 15:21

WM 2019: Drei prominente Berliner Sportler werden Botschafter

Eine Handball-Ikone und zwei Fußball-Profis: Der Spielort Berlin der Handball-WM 2019 stellte heute seine WM-Botschafter vor: Ex-Handball-Nationalspieler Stefan "Kretsche" Kretzschmar, den Ex-Herthaner Mittelfeldspieler Andreas "Zecke" Neuendorf und Torsten Mattuschka, ehemaliger Profi- Fußballer von Union Berlin.


Die drei Botschafter für die WM 2019 (v.l.): Torsten Mattuschka, Stefan Kretzschmar und Zecke Neuendorf (Foto: Sven Noack)

"Wir freuen uns, dass wir für die WM am Spielort Berlin, wo der "deutsche Weg" ins Finale beginnen soll, Botschafter für die WM gewinnen konnten, die die Sportmetropole Berlin und die Weltmeisterschaft optimal repräsentieren", sagt Matthias Auth, Leiter des Lokalen Organisationskomitees Berlin, bei der Vorstellung der WM-Botschafter in der Berliner Mercedes-Benz-Arena: Mit Stefan "Kretzsche" Kretzschmar konnte einer der auch nach seiner Karriere noch immer berühmtesten Handball-Nationalspieler für Berlin gewonnen werden.

218 Länderspiele, 421 Bundesligaspiele mit 1694 Treffern, Olympia- und EM-Zweiter, dazu Champions-League-Sieger – all das zeigt seine kämpferische Leidenschaft für den Handballsport. "Die Handball-WM hier am Standort Berlin zu repräsentieren, ist für mich eine große Ehre", sagt Kretzschmar, der keine Sekunde gezögert hatte, diese wichtige Aufgabe zu übernehmen: Schließlich hat die Karriere des gebürtigen Leipzigers und heutigen Handball-Experten des Sportsenders Sky Deutschland genau hier begonnen, wo die WM am 10. Januar ihren Lauf nehmen wird.

Mit Torsten "Tusche" Mattuschka und Andreas "Zecke" Neuendorf stehen zwei Ballsportler als Botschafter für die Handball-WM ein, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Der eine wurde im Osten der Republik geboren (Cottbus) und kickte lange für den Fußball-Zweitligisten Union Berlin, der andere schnürte viele Jahre im Westen Berlins beim Erstligisten Hertha BSC Berlin die Kickstiefel.

Jetzt kämpfen die Gesichter von "Eisern Union" und der "Alten Dame Hertha" Seite an Seite für das größte Handball-Ereignis in der Stadt: Was hat die beiden bewogen, als Fußballer mit Herz und Hand für die Handball-WM einzustehen? "Die Handball-WM ist nicht nur ein großes Ereignis in der Stadt, sondern auch eine Werbung für den Spitzensport", sagt Andreas Neuendorf – und Torsten Mattuschka fügt hinzu: "Sportevents wie die Handball- oder Fußball-WM strahlen auch immer auf die Vereine aus und motivieren Kinder, zum Mannschaftssport zu kommen."

Für Andreas Michelmann, den Präsidenten des Deutschen Handballbundes, ist die WM das Ereignis des Jahres 2019: "Wir arbeiten an den Spielorten Köln, Hamburg, München und Berlin heute schon mit Hochdruck daran, dass wir bestens auf die WM vorbereitet sind – und unsere Nationalmannschaft tut dies ebenfalls. Ich freue mich auf jedes Spiel, vor allem aber auf die Begegnungen hier in Berlin, wo unser Weg beginnt.

Dass die deutsche Nationalmannschaft ihre Vorrunden-Spiele in Berlin austrägt, freut natürlich auch den neuen Staatssekretär für Sport, Aleksander Dzembritzki: "Mit der Handball-WM dürfen wir uns auf ein weiteres Großereignis in der Stadt freuen, das nicht nur Fans aus Berlin und Umgebung in unsere Sportmetropole locken wird, sondern auch viele Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Welt. Wir können als Veranstalter und Gastgeber ideale Bedingungen bieten und einmal mehr zeigen, dass Berlin ein leidenschaftliches Herz für den Handball hat und eine wahre Sportmetropole ist."

Bis zum ersten Anwurf der Handball-WM, die vom 10. bis zum 27. Januar in Deutschland und Dänemark ausgetragen wird, ziehen zwar noch ein paar Monate ins Land. Für die Verantwortlichen am Spielort Berlin rückt das Ereignis aber immer schneller näher. "Mit der Vorstellung der WM-Botschafter haben wir einen ersten Meilenstein in der Vorbereitung erreicht", sagt Matthias Auth. "Wir freuen uns, dass gerade diese drei Sportler unsere Zugpferde für die WM und Multiplikatoren für die Sportmetropole Berlin sein werden."