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05.10.2018 16:15

"Wenn wir gewinnen gibt es auch mal Hamburger"

Es war ein Training, das nicht nur Handball-Bundestrainer Christian Prokop sichtlich Spaß machte. Auch die 33 Schülerinnen und Schüler der Schule Am Faulen See waren mit Feuereifer beim AOK-Startraining dabei. Aber nicht nur bei der rund eineinhalbstündigen Trainingseinheit, sondern auch bei der anschließenden Fragerunde mit dem Cheftrainer der deutschen Handball-Nationalmannschaft. „Was für ein Auto fahren Sie?“ „Was für ein Tier wären Sie gerne?“ „Wie hoch war ihre höchster Sieg?“ Die Fragen der Schülerinnen und Schüler waren umfangreich und Christian Prokop stand mit Ruhe und Begeisterung Rede und Antwort.


Bundestrainer Christian Prokop arbeitet beim AOK-Star-Training mit den Schülerinnen und Schülern der "Schule Am Faulen See". Foto: Hundt

Die Motivation beim AOK-Startraining war auf beiden Seiten deutlich spürbar. Rund eineinhalb Stunden arbeitete Christian Prokop mit den Sportlerinnen und Sportlern der „Schule Am Faulen See“, wurde dabei mit Lotta und Thai Nhi von zwei Übungsleiterinnen von Pfeffersport Berlin tatkräftig unterstützt. Von Beginn an fand der Bundestrainer, der im Januar 2019 bei der Heim-WM ein neues Wintermärchen anstrebt, einen Zugang zu den Kindern gefunden. 

 

Auf spielerische Art und Weise gab der gebürtige Köthener den Kindern Tipps zum richtigen Umgang mit dem Ball. Bevor es dann zur Fragestunden mit dem Bundestrainer kam, durften die Schülerinnen und Schüler auch noch ein Mini-Turnier mit Halbfinals und Finals bestreiten. „Jeder, der eine Traininerausbildung gemacht hat, hat klein angefangen. Diesen Bezug zur Basis darf man nie verlieren“, erklärt Prokop warum er sehr viel Spaß beim Training mit dem Nachwuchs hatte. „Ich kann es mir als Bundestrainer nicht rausnehmen zu sagen, dass ich nur mit Profis arbeite, die ich da und dahin schiebe.“

 

Über 1.000 Schulen hatten sich bundesweit für das AOK-Startraining beworben. Letztendlich fiel die Wahl auf die Schule in Berlin-Hohenschönhausen - auch weil sich die Bildungsstätte seit Jahren mit zahlreichen AGs im Schulsport engagiert, an zahlreichen Veranstaltungen im Schulsport in Berlin teilnimmt. „Sowas hat mir Abwechslung und Identifikation zu tun. Ich freue mich, wenn solche Tage genutzt werden, um Werbung für den deutschen Handball zu machen, aber auch zu zeigen, wie wir in der Nationalmannschaft arbeiten“, erklärt Prokop.

 

Ebenso so viel Spaß wie am Training hatten die Schülerinnen und Schüler aber auch bei der Fragestunde mit Christian Prokop. So entlockten sie dem Bundestrainer, dass es nach einem Sieg der Nationalmannschaft auch mal Hamburger gibt, dass Prokop ein Auto aus Bayern fährt, das in München gebaut wird oder dass er gerne ein Löwe oder ein Fuchs sei, wenn er ein Tier wäre. 

 

„Es war eine tolle Veranstaltung. Die Kinder waren mit Spaß dabei. Der Bundestrainer hatte auch seine Freunde. Jetzt müssen daran arbeiten, dass möglichst viele Kinder dem Handball auch erhalten bleiben“, freute sich HVB-Vizepräsident Christian Krull nach den fast drei Stunden mit Christian Prokop und den Schülerinnen und Schülern. Vor allem die Kinder, die derzeit noch keinem Verein angeschlossen sind, will man versuchen den Weg in den Vereinssport zu ermöglichen.