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Molten - For the real game
WIVO Vereinsbedarf
Freundeskreis des Deutschen Handballs e.V.
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06.11.2018 09:51

Trainingslager und DHB-Vorsichtung in Naumburg waren positiv

In der ersten Woche der Herbstferien machte sich eine 15 Mann starke Delegation aus Auswahlspielern der Jahrgänge 2003 und 2004 auf den Weg nach Naumburg, um ein Trainingslager abzuhalten und an der DHB-Vorsichtung teilzunehmen.


In den fünf Trainingseinheiten lag der Schwerpunkt in Vorbereitung auf die Sichtung auf individual- und gruppentaktischen Inhalten im 3:2:1-Abwehrsystem sowie der positionsspezifischen Technikschulung. Diese fünf Einheiten absolvierten die Jungs, trotz zunehmend schwerer werdenden Beine mit hohem Einsatz und guten Ergebnissen, so dass der Trainerstab frohen Mutes in die Sichtungstage blickte.

 

In der vom HV Sachsen-Anhalt organisierten Vorsichtung werden ausgewählte Inhalte der DHB-Sichtung im Februar abgeprüft, um den Spielern eine optimale Vorbereitung auf die eigentliche Sichtung zu gewährleisten. 

 

Am Freitag standen neben den athletischen Tests die Überprüfung der Grundspiele im 4 gegen 4 (6:0-Abwehr) und 6 gegen 5 (3:2:1-Abwehr) an. Aufgeteilt in jeweils zwei Teams konnten die Auswahlspieler fünf der sieben Duelle für sich entscheiden.

 

Nachdem am Samstagvormittag noch einige Grundübungen (unter anderem Werfen gegen Blockspieler, Eins-gegen-Eins-Verhalten) durchgeführt wurden, begannen mittags die Turnierspiele.

 

Im System jeder gegen jeden wurde jedes Spiel in drei Teilen gewertet. In der ersten Halbzeit wurde jeweils in der 3:2:1 gedeckt, die zweite Halbzeit 6:0 und abschließend ein Penalty-Werfen mit drei Schützen. Für die Berliner Jungs galt es das Fehlen eines etatmäßigen Linkshänders im Rückraum und die körperliche Unterlegenheit auf der Mitte-Position (2x jüngerer Jahrgang) zu kompensieren.

 

Der Start gegen dezimierte Brandenburger wurde souverän gewonnen (9:4; 7:2), die weiteren Spiele im Tagesverlauf verliefen wesentlich ausgeglichener. Gegen Thüringen wurde zwar in der 3:2:1 deutlich gewonnen (9:4), in der zweiten Halbzeit fiel leider die Spannung etwas ab (8:8), so dass es vor dem abschließenden Spiel gegen Sachsen Gesprächsbedarf gab. 

 

Die angesprochenen Punkte konnten zumindest in der 3:2:1-Deckung nur mangelnd umgesetzt werden. Schlechte Entscheidungen sowie technische Fehler führten zu einem schnellen Rückstand, den die Sachsen knapp nach Hause brachten (6:7). In der 6:0 wurde wieder das andere Gesicht gezeigt, leidenschaftliches Verteidigen gepaart mit gut ausgespielten Angriffen, häufig über die auffälligen Kreisläufer, brachten als Tagesabschluss ein 9:7 ein.

 

Am Sonntag früh gegen den HVMV, die punktgleich in den Tag starteten. Wohl ob der frühen Uhrzeit war die erste Halbzeit überaus zerfahren, technischer Fehler reihte sich an Fehlwurf und andersherum. Den Berlinern gelang es überwiegend über Tore von Linksaußen sich im Spiel zu halten und am Ende mit guter Deckungsarbeit ein 4:3 zu sichern. Die zweite Halbzeit verlief etwas deutlicher, so dass hier am Ende ein 9:6 feststand.

Somit galt es im abschließenden Spiel gegen Sachsen-Anhalt zu bestehen und sich die Möglichkeit des Turniersieges zu erhalten.

 

Die Problematik des Sachsen-Spiels wiederholte sich, zu viele Fehler im Angriff konnten nicht kompensiert werden (7:9). Wieder ging ein Ruck durch die Mannschaft, die letzten Kräfte mobilisiert und am Ende ein 10:7-Sieg eingefahren.

 

Unter dem Strich konnten die Verantwortlichen des HVB eine positive Bilanz ziehen. Zuallererst wurden alle Spiele in der Zusammenrechnung beider Halbzeiten gewonnen. Auch die im Vergleich zur Sichtung leicht abgewandelte Gesamtwertung ging mit 16:9 an Berlin (knapp vor Sachsen, 15:10). Beim Penalty-Werfen gab es allerdings nur ein Sieg bei fünf Spielen, hier ist definitiv Verbesserungsbedarf.

 

Über den Turnierverlauf gesehen hat das Team vor allem in der Deckung den Grundstein für den Erfolg gelegt. Vor allem die 6:0-Abwehr stach im Vergleich zu den anderen Landesverbänden hervor. Im Angriffsspiel muss noch gelernt werden, sich konsequenter an den taktischen Rahmen zu halten. Hier gab es zu viele Phasen mit ungeordneten Angriffen mit zu vielen Fehlern.

 

Die Verantwortlichen sind mit der Leistung überwiegend zufrieden und bedanken sich beim HVSA für die Organisation der Veranstaltung.