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07.11.2018 12:52

Den Schwung der Handball-WM richtig nutzen

„Wir wollen den Schwung der WM nutzen und gemeinsam mit Euch den Ball aufnehmen!“ Die Schlussworte von HVB-Präsident Thomas Ludewig brachten den Sinn und Zweck der Infoveranstaltung im Coubertin-Saal des LSB Berlin am vergangenen Dienstag auf den Punkt. Schon einmal - vor elf Jahren - war Deutschland Gastgeber einer Handball-Weltmeisterschaft. Der "Mitglieder-Run" von 2007 konnte aber nicht nachhaltig genutzt werden. Dies soll nach der kommenden WM im Januar 2019 nicht der Fall sein.


Konstantin Büttner, Christian Krull, Thomas Ludewig und Matthias Auth informierten über die nachhaltige Nutzung der Handball-WM. Foto: Hundt

Die bevorstehende Weltmeisterschaft vom 10. bis 27. Januar und ihre Nachhaltigkeit waren das zentrale Thema der Informationsveranstaltung des Handball-Verbandes Berlin am vergangenen Dienstag. HVB-Präsident Thomas Ludewig, HVB-Vizepräsident Christian Krull, HVB-Geschäftsführer Konstantin Büttner sowie Matthias Auth, Chef des lokalen Organisationskomitees für die WM-Spiele in Berlin, zeigten den 75 Anwesenden auf, welche Möglichkeiten die WM bietet und wie der erhoffte Mitgliederzuspruch nachhaltig von den Vereinen genutzt werden kann und soll.

Vor und während der Weltmeisterschaft werden in Berlin zahlreiche Veranstaltungen abgehalten, damit sich Handballfans und Neugierige einen besseren Überblick über das mögliche Handballangebot in der Hauptstadt informieren können und dem Handballsport treu bleiben. Zentraler Veranstaltungsort soll dabei die Verti Music Hall sein, die gegenüber der Mercedes-Benz Arena liegt. 

Ein „Walk of history“ soll dort über die Geschichte des Handballsports informieren. Gleichzeit haben die interessierten Besucher die Möglichkeit, auf einem Mini-Feld selbst Handball zu spielen oder sich interaktiv auf die Suche nach einem Verein in ihrer Nähe zu machen. Auf dem Kleinfeld soll dann auch eine Mini-WM von 24 Berliner Grundschulen ausgetragen werden. Außerdem lädt der HVB alle Kitas im Umkreis der Mercedes-Benz Arena ein. Geschäftsführer Konstantin Büttner bat dabei auch die Vereine um Mithilfe, da durch diese Einladung völlig neue Möglichkeiten geschaffen werden, Kooperationen einzugehen. Derzeit gibt es nur bei zwei Vereinen in Berlin eine Kooperation mit den Kindertagesstätten.

Aber auch für die Vereine und ihre Mitglieder wird es zahlreiche Möglichkeiten geben, sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren. So sind im Rahmen der Spiele in Deutschland und Dänemark vier WM-Symposien geplant.  Zu den Themenbereichen gehören dabei die richtige Ernährung, die Einbindung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in die Vereinsarbeit, die richtige Öffentlichkeitsarbeit und wie die WM von den Vereinen nachhaltig genutzt werden kann, um Mitglieder zu gewinnen und diese auch im Verein zu halten. Gerade hierfür sollen die Vereine aufgefordert werden, Tage der offenen Türen abzuhalten, sich dem breiten Publikum zu öffnen. Dabei soll es pro Verein einen Zuschuss zwischen 150 bis 500 Euro geben. Es kommen allerdings nur die 35 Vereine in den Genuss des Zuschusses, die auch mit einem Vertreter im Coubertin-Saal anwesend waren.