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07.01.2019 14:51

Elfter Platz beim Deutschland-Cup sorgt für Hoffnungsschimmer

Mit einem Erfolgserlebnis kehrten die Mädchen der Jahrgänge 2003 und jünger vom Deutschland-Cup aus Sindelfingen zurück. Belegte die weibliche HVB-Auswahl in den vergangenen Jahren meist nur den vorletzten Platz in der Endabrechnung, konnte sich die Mannschaft von Landestrainer Christian Fitzek in diesem Jahr über einen elften Rang im Klassement freuen.


Die Landesauswahl des HVB wurde beim Deutschland-Cup 2018 Elfter. Foto: Hundt

„Wir haben zunächst ein bisschen mit der Gruppeneinteilung gehadert, da diese recht schwierig war. Wir hatten den späteren Sieger Baden-Württemberg I und den späteren Vierten aus Niedersachsen als Gegner, also zwei Mannschaften, die für uns leistungsmäßig in einer anderen Dimension spielen“, erklärte Fitzek.

Doch getreu der Devise „Du hast keine Chance, also nutze sie“ agierte die HVB-Auswahl gegen die beiden Topteams des Turniers mit zwei Glanzleistungen - ohne am Ende dafür belohnt zu werden. Gerade im ersten Spiel gegen Baden-Württemberg I lieferte die HVB-Auswahl vor allem in der Abwehr ein überragendes Spiel. Zur Halbzeit stand mehr als überraschend ein 5:3 für Berlin auf der Anzeigetafel.

"Wir haben leider dann eine Phase gehabt, in der wir den Faden verloren haben. Die Niederlage war mit 8:11 mehr als unglücklich." Zu großen Respekt vor dem Gegner, der die Schwächephase zu nutzen wusste und dankbar für die Fehler der Berlinerinnen war. "Das Spiel war eine der besten Partien, die ich im Mädchenhandball in Berlin in den letzten drei Jahren gesehen habe. Aber das können wir leider nicht drei oder vier Mal wiederholen“, lobt Fitzek seine Mannschaft.

Die zweite Partie hätte ebenfalls anders laufen können. Erst in der Schlussphase konnte sich Niedersachsen behaupten und hatten dann mit 16:14 das glücklichere Ende für sich. Denn ein Remis wäre für die HVB-Auswahl greifbar nahe gewesen. Das Unentschieden gegen die Auswahl gegen Niedersachsen hätte dann auch zum zweiten Rang in der Gruppe ausgereicht. Die Auswahl vom HV Mittelrhein war dann der dankbare Gegner zum Abschluss des ersten Turniertages, gegen die ein sicherer Sieg (22:8) eingefahren werden konnte. 

„Der erste Tag war schon toll. Der zweite Platz wäre eine echte Sensation gewesen“, sagte Christian Fitzek. Wie schwer die beiden Brocken waren wurde nicht nur am Abschneiden der beiden Kontrahenten deutlich, sondern auch an der Zusammenstellung des All-Star-Teams. Die beiden Auswahlen aus Baden-Württemberg und Niedersachsen haben im All-Star-Team vier Spielerinnen gestellt.

„Die Platzierungsrunde am zweiten Tag hat dann deutlich gemacht, dass wir kräftemäßig am Ende waren“, musste Christian Fitzek zugeben. Zum Auftakt gab es eine deutliche Niederlage gegen Sachsen, so dass es dann in den Platzierungsspielen um den elften Rang gegen Hamburg ging.

Auch die Hanseatinnen waren körperlich den Berliner Mädchen überlegen – wie nahezu alle Mannschaften des Turniers. Dennoch gelang es der HVB-Auswahl aus der Not eine Tugend zu machen und den Gegner zum versöhnlichen Abschluss mit 27:22 von der Platte zu schicken.

„Wir haben von alle Seiten viel Lob bekommen. Ich war zwar etwas sauer, weil wir gegen Sachsen saft- und kraftlos waren. Aber im Rückblick ist der elfte Platz ein Erfolg. Wir gehören jetzt in Deutschland zum Mittelfeld im Mädchen-Handball, das ist schon ein großer Erfolg“, zog Fitzek Bilanz. „Ich bin stolz auf die Mädchen, es war für viele der letzte Einsatz in der Auswahl. Da haben wir noch mal einen sehr guten Weg gefunden.“

„Wenn man die Toplandesverbände betrachtet, dann sieht man, dass die Spielerinnen andere Belastungen gewohnt. Drei Spiele am Tag sind zwar auch für sie eine Belastung, aber was in Berlin fehlt sind die Wettkampfsituationen. Unsere Mädchen spielen im besten Fall Oberliga, während Baden-Württemberg bei Bundesligisten mit trainieren und zum Teil auch spielen.“