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11.02.2020 12:28

Erfolgreiche DHB Sichtung der Berliner Mädchen

Im Anschluss an vier sehr anstrengende Tage bei der DHB Sichtung in Kienbaum gab es nur zufriedene Gesichter bei den Spielerinnen und Verantwortlichen des HVB. Zwar musste man sich im Finale den Mädchen aus Sachsen knapp geschlagen gegeben, dafür wurde man aber mit gleich drei Nominierungen im All Star Team belohnt.


Foto: privat

Bereits am ersten Tag konnten die Berlinerinnen bei den athletischen Überprüfungen überzeugen. Mit Leoni Baßiner und Moana Thelemann belegte man Platz eins und zwei beim Counter Movement Jump sowie einen ersten und dritten Platz beim 20 Meter Sprint der beiden Athletinnen. Darüber hinaus stellte Leoni Baßiner mit 22,07 Sek. beim Achterlauf einen DHB Rekord auf. Im Turnen konnte man als Team einen zweiten Platz von insgesamt zehn teilnehmenden Verbänden erreichen.

Die in den darauffolgenden Tagen durchgeführten Grundübungen und –spiele, wurde alle positiv gestaltet und auch so von den Sichtern des DHB bewertet.

Gespannt waren natürlich alle auf die Mannschaftsspiele. Der Spielmodus gibt vor, dass in der ersten Halbzeit zwingend in einer 3:2:1 Deckung und in der zweiten Halbzeit 6:0 Deckung verteidigt werden muss. In jeder Halbzeit gibt es zwei Punkte zu gewinnen. Die Endscheidung kann dann im abschließenden Penaltywerfen durch jeweils fünf Spielerinnen fallen.

Die HVB Mädchen mussten an den ersten Tagen gegen die starken Teams aus Niedersachsen und Hamburg ran und konnten beide knapp besiegen. In dieser sehr ausgeglichenen Gruppe kam es auf jeden Punkt an und als man dann knapp gegen Sachsen-Anhalt verlor, war klar, dass man bei einem Sieg gegen Mecklenburg Vorpommern dennoch im Finale stehen würde.  Trotz der mittlerweile erkennbaren Müdigkeit und kleinerer Verletzungen bissen alle die Zähne zusammen und besiegten Mecklenburg Vorpommern klar.

Die Vorfreude auf das Finale war groß und nichts für schwache Nerven. Beide Mannschaften kämpften um jeden Zentimeter und beide Halbzeiten endschieden sich erst im letzten Angriff. In der ersten Halbzeit flog ein Schlagwurf von Leoni Baßiner bei unentschieden vom Lattenkreuz zum Gegner und dieser konnte kurz darauf den Siegtreffer mit dem Schlusspfiff erzielen. In der zweiten Halbzeit prallte 15 Sekunden vor Spielende und einer Berliner Führung mit einem Tor ein Ball vom Innenpfosten zurück und Sachsen konnte mit dem Schlusspfiff das Unentschieden erzielen was den Gesamtsieg bedeutete. Das abschließende 7 Meter Werfen (am Finaltag wurde auf das Penaltywerfen verzichtet) konnten der HVB dann wieder für sich entscheiden.

Christian Fitzek Landestrainer :“Ich bin natürlich sehr stolz auf unsere Mädels, aber auch auf den gesamten Staff mit meinem Kollegen Paul und unserem Physio Björn. Die Leistungsdichte auf der DHB Sichtung ist mittlerweile sehr eng, was die knappen Ergebnisse in den Mannschaftsspielen belegen. Dadurch ist die Belastung in den vier Tagen angestiegen und das haben unsere Mädels sehr professionell  gemeistert. Dass wir mit Leoni, Kristina und Julia gleich drei Mädchen im All Star Team haben, ist natürlich ein Traum und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.  An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Trainern und Vereinen in Berlin für ihre Unterstützung bedanken.“