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Freundeskreis des Deutschen Handballs e.V.
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14.02.2020 14:48

Höchste Mitgliederzahl des HVB seit neun Jahren

Zum Jahresbeginn kann der Handball-Verband Berlin (HVB) eine sehr erfreuliche Nachricht verkünden. Die Mitgliederbestandserhebung des Landessportbundes Berlin hat ergeben, dass die Mitgliederzahl des HVB erneut gesteigert werden konnten. Bereits im vergangenen Jahr war der positive Trend mit einem Zuwachs von rund 100 Mitgliedern zu spüren. In diesem Jahr konnte sogar ein Anstieg von ca. 600 Mitgliedern verzeichnet werden. Die aktuelle Zahl von 12.376 Mitgliedern ist das beste Ergebnis der letzten neun Jahre.


„Begeisterte Kinder beim Kita-Handballtag mit dem SCC“ Foto: Michael Hundt

Berlin. In den vergangenen Jahren mussten zahlreiche Handball-Landesverbände rückgängige Mitgliederzahlen beklagen. Dem Handball-Verband Berlin ist es, entgegen dem nationalen Trend, gelungen, im letzten Jahrzehnt seine Mitgliederzahl annährend zu stabilisieren. „Die Nachwirkungen der Weltmeisterschaft in 2007 im eigenen Land hatten in 2010 zu einem Rekordhoch von über 13.000 Mitgliedern geführt. Leider wurde an vielen Stellen nicht dafür gesorgt, dass die neuen Mitglieder nachhaltig gehalten werden konnten“, sagt HVB-Präsident Thomas Ludewig.

Nach 2010 fiel die Zahl in den beiden Folgejahren erst um 500 Mitglieder, dann um weitere 350. Der freie Fall der Mitgliederzahlen war auch beim Deutschen Handballbund (DHB) zu spüren. In 2010 lag die Zahl der Mitglieder beim Dachverband des HVB noch bei knapp 850.000 Mitgliedern. Der Absturz der Mitgliedschaften dauerte sogar bis 2016 an, ehe man die Mitgliederzahl bei ca. 750.000 stabilisieren konnte.

Dem HVB gelang es schon ein paar Jahre zuvor seine Mitgliederzahlen konstant zu halten. „Als wir 2012 mit einem neuen Präsidium die Arbeit aufgenommen haben, war die Mitgliedergewinnung und -bindung eines unserer Hauptziele“, so Ludewig weiter. „Mit dem Umbruch auf der Geschäftsstelle in 2014 und den vielen neuen Projekten im Bereich Mitglieder ist es uns und den Vereinen gelungen, die Abgänge zu minimieren und die Zugänge zu steigern.“

„Einer der Hauptgründe für das diesjährige Ergebnis von fast 12.400 Mitgliedern war unter anderem die Handball-Weltmeisterschaft Anfang Januar 2019“, stellt HVB-Geschäftsführer Konstantin Büttner fest. „Die WM im eigenen Land und insbesondere die Vorrunde mit deutscher Beteiligung in unserer Stadt haben uns einen enormen Schub gegeben. Gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Inneres und Sport und dem DHB haben wir rund um die WM ein beispielhaftes Rahmenprogramm auf die Beine gestellt, das uns speziell bei den Schulen und Kitas einen tollen Stand verschafft hat.“

„Dass der HVB seine Mitgliederzahl steigern konnte ist eine tolle Nachricht und ein Schub für den Berliner Handballsport. Es ist das eingetreten, was wir mit Großveranstaltungen, wie z.B. der Handball-WM 2019, erreichen wollen. Das verstehen wir in der Sportmetropole Berlin unter nachhaltiger Sportentwicklung. Unser Konzept, im Zuge von internationalen Sportveranstaltungen auch mit einem Rahmenprogramm und weiteren Fördermitteln ganz konkret die lokalen Strukturen zu stärken, geht voll auf. Im Sport braucht man Idole. Und wenn die Vorbilder von heute den Nachwuchs von morgen in den Bann ziehen und für eine Sportart begeistern, finde ich das super“, bilanziert Aleksander Dzembritzki - Staatssekretär für Sport in Berlin. „Sollte Berlin bei der Handball-EM 2024 vom DHB als Austragungsort ausgewählt werden, wollen wir wieder ein Rahmenprogramm fördern. Selbstverständlich wünsche ich mir dann denselben positiven Effekt.“

Neben der WM sind für den HVB-Geschäftsführer Konstantin Büttner vor allem die nachhaltigen Projekte des HVB im Bereich Schule und Kita für den Mitgliederzuwachs verantwortlich. „Unser Schulprojekt mit der Sportjugend Berlin und dem Landessportbund Berlin ist in dieser Stadt einzigartig. Daneben gibt es Veranstaltungen mit unseren Partnern unter anderem die AOK-Grundschulaktionstage, die Talentiade der Berliner Sparkasse  und die B&O Grundschulliga, die alle zur Mitgliederentwicklung beitragen. Mit dem neugestarteten Kitaprojekt gehen wir diese Entwicklung weiter und haben mit dieser Maßnahme bereits Erfolge feiern können“, bilanziert Büttner.

„Ohne unsere Vereine wäre das tolle Ergebnis der Mitgliederbestandserhebung in diesem Jahr nicht möglich gewesen. Die Trainer, Funktionäre und Ehrenamtlichen in den Vereinen müssen diese Kinder aufnehmen und in den Alltag des Vereinslebens integrieren. Diese Aufgabe gelingt den Vereinen in den letzten Jahren immer besser. Wir müssen es nun schaffen die knappen Ressourcen wie Sporthallen und Trainer mithilfe der Politik aufzustocken, um die Kinder, die in die Vereine strömen, aufnehmen zu können“, mahnt Präsident Thomas Ludewig.