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Fragen und Antworten zum Schiedsrichterwesen

Auf dieser Seite möchten wir auf häufig gestellte Fragen Antworten geben. Immer wieder werden die Schiedsrichter mit Vorurteilen, Missverständnissen oder auch einfach nur mit Unwissenheit konfrontiert. Diese Fragen und Antworten sollen helfen, mehr Verständnis und Transparenz im Berliner Schiedsrichterwesen zu fördern. 
Sollten sie ihre Frage vermissen, bitten wir um einen kurzen Hinweis an sr-seiten @ hvberlin.de.

 

Warum kommt eigentlich gerade das Gespann Meier-Schmitt/Einzelschiedsrichter Müller zu unserem Spiel?

Die Spiele der Oberliga-Ostsee-Spree (OOS) werden vom SR Ansetzer Thomas Stahlberg (zentral für die Landesverbände Mecklenburg Vorpommern, Brandenburg und Berlin) angesetzt. Die Verbandsliga sowie auch die Pokalspiele werden in Berlin von Nikos Seliger angesetzt. Die Jugend Bundesliga wird von Hagen Becker bundesweit angesetzt.  

Alle darunter spielenden Staffeln inklusive der OOS Jugend/Berliner Ansetzungen werden vom hauptamtlichen HVB Mitarbeiter Thomas Marunde angesetzt. Dabei werden Spieltag, Spielbegegnung, persönliche Einsatzmöglichkeiten der Schiedsrichter und weitere Besonderheiten entsprechend berücksichtigt. Die aktuellen Ansetzungen werden als PDF Datei unter SR/Ansetzungen veröffentlicht. Eine Eigenansetzung durch den Schiedsrichter, um z.B. seine eigene Lieblingsmannschaft zu pfeifen, ist somit nicht möglich.

Warum pfeifen die Schiedsrichter so unterschiedlich?

Gute Frage - denn eigentlich sollen sie es nämlich gar nicht! 
Durch jährliche Fortbildungen und auch schriftliche Anweisungen vor der Saison soll eine einheitliche Regelauslegung durch die Schiedsrichter erreicht werden (siehe auch Schiedsrichterordnung). Es ist das Ziel aller SR-Lehrgänge und Fortbildungsveranstaltungen, Wertungs- bzw. Beurteilungsmaßstäbe weitestgehend anzugleichen. Jedoch liegt es in der Natur der Sache, dass Qualität und Niveau von Schiedsrichterleistungen differieren, denn Menschen bewerten und urteilen nun einmal subjektiv und damit unterschiedlich. Das wird sich auch bei besten Anstrengungen nicht vollends verhindern lassen. Daher kann es auch sinnvoll sein, sich auf die Schiedsrichter einzustellen.

Ich fand ein Schiedsrichter/ ein Gespann so gut bzw. nicht so gut, was kann ich tun?

Kommunizieren Sie mit dem Schiedsrichter. Aber bitte nicht im Spiel!
Jeder Schiedsrichter/jedes Gespann sollte für ein konstruktives Feedback nach dem Spiel offen stehen. Nur so können Missverständnisse, unterschiedliche Auslegungen und Regelauffassungen in ruhiger und sachlicher Atmosphäre besprochen werden. Im Ergebnis können beide Parteien von diesem Gespräch profitieren und zum besseren Verständnis beitragen. Einem sachlichen Gespräch, in dem sich beide Seiten respektieren, werden sich auch die Schiedsrichter nicht verweigern. Gegenseitige Akzeptanz und Achtung sind Pflicht, also Ruhe bewahren und nicht etwa Dampf ablassen wollen!
Vermehrt gehen Vereine dazu über, bei ihren Spielberichten auch die Schiedsrichter zu erwähnen - nur leider oftmals negativ. Es wäre schön, wenn auch gute Leistungen eine Erwähnung finden würden und diese nicht nur einfach als selbstverständlich unter den Mantel des Schweigens fallen.
Melden Sie dem Schiedsrichterausschuss auch einmal Schiedsrichter, deren Spielleitung Ihnen gut gefallen hat. Wir freuen uns auch auf solche Hinweise von Ihnen!

Welche Vergütungen bekommen die Schiedsrichter eigentlich?

Die Spielleitungsentschädigungen für Schiedsrichter sind in den aktuellen Durchführungsbestimmungen (Meisterschaft/Pokal) geregelt. Danach ergeben sich folgende Beträge:

Liga

Spielleitung

Fahrtkosten1

Gesamtkosten
Einzel/Gespann

Verbandsliga Männer

€ 25,00

z.B. € 5,40

€ 30,40/€ 60,80

Verbandsliga Frauen, Landesliga Männer

€ 20,00

z.B. € 5,40

€ 25,40/€ 50,80

Landesliga Frauen, Stadtliga Männer

€ 15,00

z.B. € 5,40

€ 20,40/€ 40,80

übrige Erwachsenenmannschaften, Jugend (o. Turnierspiele)

€ 12,50

z.B. € 5,40

€ 17,90/€ 35,80

 1jeweils gültiger ÖPNV-Tarif der BVG für den tatsächlich befahrenen Tarifbereich Berlin/Großraum Berlin (AB: 5,40 €, BC: 6,00 €, ABC: 6,60 €) . Dabei sind etwaige Doppelansetzungen mit anteiligen Fahrtkosten zu berücksichtigen. Stand 01/2015.

 

Mein Spieler/meine Spielerin wurde wegen Bedrohung oder Beleidigung disqualifiziert (Disqualifikation mit Bericht)! Ist er/sie nun gesperrt?

Ja. Nach § 17 Abs. 1 der DHB Rechtsordnung findet eine vorläufige (automatische) Sperre statt. Nach einer Bedrohung oder einer Beleidigung (ebenso einer Tätlichkeit) ist der Spieler/Mannschaftsoffizielle automatisch vorläufig für zwei Wochen gesperrt (beginnend mit dem Tag des stattgefundenen Spiels). Dabei ist es unerheblich, wer beleidigt oder bedroht wird (Mitspieler, Gegenspieler, Schiedsrichter, Zuschauer etc.). Die Schiedsrichter müssen entsprechende Vorkommnisse im Spielbericht vermerken und bereits auf dem Spielfeld diese sogenannte Disqualifikation mit Bericht dem Kampfgericht sowie den Mannschaftsverantwortlichen mitteilen. 

Vorfälle nach Spielende können nachträglich geahndet werden, ziehen aber zunächst keine automatische Sperre nach sich.
Nach § 17 Abs. 2 steht dem Betroffenen oder dessen Verein ein rechtliches Gehör zu. Innerhalb einer Frist von fünf Tagen nach dem Spiel kann er eine Stellungnahme gegenüber der spielleitenden Stelle abgeben. Der Verein kann dies jedoch nur, wenn er im Spielprotokoll einen Einspruch wegen der Disqualifikation mit Bericht schriftlich angekündigt hat. Über das weitere Vorgehen entscheidet dann die spielleitende Stelle.