Kin­der­schutz im Hand­ball-Ver­band Berlin

Das The­ma Kin­der­schutz wird natür­lich auch im Hand­ball-Ver­band Ber­lin als wich­ti­ger Bestand­teil des Sport gese­hen. Der Ver­ant­wor­tungs­be­wuss­te und sen­si­ble Umgang mit dem Kin­der­schutz im Sport ist selbstverständlich.

Als wich­tig gilt die För­de­rung einer Kul­tur des Hin­se­hens, die zwin­gend in die Ent­wick­lung von Kon­zep­ten und Leit­fä­den zur Prä­ven­ti­on sexua­li­sier­ter, phy­si­scher und see­li­scher Gewalt mün­det — ori­en­tiert an den jewei­li­gen Struk­tu­ren der Ver­ei­ne. Dabei sind ins­be­son­de­re unter­schied­li­che For­men der Betei­li­gung von Kin­dern und Jugend­li­chen zu berücksichtigen.

Ein offe­ner Umgang mit dem The­ma Kin­des­wohl sowie Prä­ven­ti­on jeg­li­cher Form von Gewalt und eine offe­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on mit die­sen The­men gel­ten auf allen Ebe­nen als Selbstverständlichkeit.

Wir arbei­ten eng mit der Sport­ju­gend Ber­lin und dem Lan­des­sport Ber­lin zusammen. 

Die Ansprech­part­ne­rin des Hand­ball-Ver­ban­des Ber­lin ist:

Nad­ja Jäger 

kinderschutz@hvberlin.de

Jede/r vom HVB aus­ge­bil­de­te Trai­ner ver­pflich­tet sich mit der Unter­schrift zur Ein­hal­tung des Ehrenkodex.

Ehren­ko­dex der Sport­ju­gend Berlin

Mehr Infor­ma­tio­nen, Mate­ria­li­en, Num­mern von Exper­ten oder inter­es­san­te Bei­trä­ge fin­det ihr hier.

Prä­ven­ti­on und Inter­ven­ti­on im Sport­ver­ein – Schutz von Kin­dern und Jugendlichen

Täte­rin­nen und Täter mei­den Orte mit hoher Trans­pa­renz und kla­ren Rege­lun­gen. Sie suchen nach Gele­gen­hei­ten, um sich unauf­fäl­lig Kin­dern und Jugend­li­chen zu nähern. Dage­gen kann jede*r Ver­ein eini­ges unter­neh­men – oft mit wenig Auf­wand, aber gro­ßer Wirkung.

Unse­re Emp­feh­lun­gen: Hin­se­hen statt wegschauen

  • Tabui­sie­rung und Schwei­gen schützt die Fal­schen! Spre­chen Sie über das The­ma sexua­li­sier­te Gewalt offen im Verein.

  • Ver­ant­wort­lich­kei­ten klar defi­nie­ren: Legen Sie fest, wer Ansprechpartner*in für Beschwer­den und Ver­dachts­fäl­le ist und wer über Schutz­maß­nah­men informiert.

Kon­kre­te Maßnahmen

  1. Ver­trau­ens­per­so­nen benen­nen: Bestim­men Sie einen Kin­der­schutz­be­auf­trag­ten für den Ver­ein, der/die für Beschwer­den, Ver­dachts­fäl­le und Infor­ma­ti­ons­fra­gen zustän­dig ist.

  2. Fort­bil­dung nut­zen: Neh­men Sie regel­mä­ßig an Schu­lun­gen und Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen zum The­ma Kin­der­schutz teil.

  3. Trans­pa­ren­te Ver­fah­ren: Erstel­len Sie einen klei­nen Manage­ment­plan zum Umgang mit Verdachtsfällen.

  4. Eig­nung prü­fen: Über­prü­fen Sie fach­li­che und per­sön­li­che Eig­nung aller Ehren- und Haupt­amt­li­chen, die nach­hal­tig Kon­takt zu Kin­dern und Jugend­li­chen haben.

  5. Füh­rungs­zeug­nis ein­for­dern: Ver­lan­gen Sie die Vor­la­ge eines erwei­ter­ten poli­zei­li­chen Führungszeugnisses.

  6. Sat­zun­gen über­prü­fen: Ergän­zen Sie Sat­zun­gen und Ord­nun­gen um eine kla­re Posi­ti­on gegen sexua­li­sier­te Gewalt.

  7. Erklä­run­gen unter­zeich­nen: Schlie­ßen Sie sich der Erklä­rung zum Kin­der­schutz des Lan­des­sport­bun­des Ber­lin und der Sport­ju­gend Ber­lin an.

Hilfs­mit­tel

  • Fly­er, Schu­lungs­vi­de­os und Infor­ma­ti­ons­ma­te­ria­li­en zum Schutz vor Gewalt im Sport ste­hen Ver­ei­nen unter­stüt­zend zur Verfügung.

Mit die­sen Maß­nah­men schaf­fen Sie ein siche­res Umfeld, erhö­hen die Trans­pa­renz im Ver­ein und sen­den ein kla­res Signal: Sexua­li­sier­te Gewalt hat in unse­ren Ver­ei­nen kei­nen Platz.